Die winterharten Hibiskus-Raritäten (Hibiscus moscheutus Hybriden) sind kompakte, kräftige, robuste Pflanzen, die ca. 1 Meter hoch werden. Die malvenartigen Blüten werden bei einigen Sorten im Durchmesser bis zu 25 cm groß und blühen über den ganzen Sommer hinweg bis zum Spätherbst. Jede Blume hat herausragende und auffällige blassgelbe Staubfäden.

Standort: Feuchte, humose Böden in möglichst voller Sonne. Halbschatten ist auch möglich, aber an einem sonnigen Standort entwickeln sich stärkere Stängel und schönere Blüten. Ein Blickfang in Kübeln, Beeten und Rabatten, aber auch als Sichtschutz oder an Teichrändern.

Wasser: Hibiskus liebt regelmäßige Wassergaben, der Boden sollte nicht austrocknen. Er wird es Ihnen mit noch größerem Blütenreichtum und gesundem, dichtem Laub danken.

Düngung: Die Pflanzen profitieren von regelmäßigen Düngungen während der Vegetationsperiode von Mai bis September, zum Beispiel mit Düngeperls oder Flüssigdünger.

Überwinterung: Rückschnitt im Spätherbst auf ca. 10 cm, in kalten Gegenden mit Tannenreisig abdecken. Die Pflanzen treiben im Frühjahr spät aus, erst wenn es richtig warm wird, dafür wachsen sie dann um so schneller.

Verwendung: Hibiscus wird wie auch Malven häufig Hagebuttentee und anderen Früchtetees zugesetzt. Ein beliebtes Getränk ist Hibiskusblütentee nicht nur in Ägypten und im Sudan, sondern auch in Mexiko. Der tiefrote Tee wird heiß oder kalt getrunken und ist, gerade kalt, eine köstliche Erfrischung in der heißen Jahreszeit. In Australien werden in Zuckersirup eingelegte Hibiskusblüten mit Sekt oder Champagner aufgegossen als Aperitif serviert.

Übrigens gilt der Hibiskus in China als Symbol für Ruhm, Reichtum und Pracht sowie für die sexuelle Anziehungskraft eines jungen Mädchens.