Die Unsterblichkeitspflanze (Jiaogulan, ausgesprochen “Dschiaugulan”) ist ein altbekanntes Heilkraut in der traditionellen chinesischen Medizin. Ihr Name ist darin begründet, dass es in bestimmten Regionen Chinas eine überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung gibt, welche auf den regelmäßigen Konsum der Pflanze zurückgeführt wird.
Von der modernen Wissenschaft wurde die Pflanze erst 1976 entdeckt, nachdem japanische Forscher ihre bemerkenswerte Wirkung im Labor erforscht hatten. Das Unsterblichkeitskraut
- stärkt das Immunsystem.
- stärkt das Herz und damit die Durchblutung.
- senkt den Cholesterinspiegel.
- reguliert den Blutdruck.
- fördert die Bildung weisser Blutkörperchen.
- steigert die Vitalität bei Müdigkeit.
- fördert den Stoffwechsel.
- hilft bei Diabetes, senkt Blutzucker und Blutfette.
- hilft bei Leberleiden und Hepatitis B.
- hilft bei chronischer Bronchitis.
- wirkt krebshemmend durch das tumorhemmende Glycosid Ginsenosid Rh2.
- wirkt gegen Arteriosklerose.
- wirkt vorbeugend gegen Herzinfarkt, Thrombose, Schlaganfall und stressbedingten Krankenheiten.
Das Unsterblichkeitskraut kann z.B. als Tee zubereitet werden. Hierfür werden drei Teelöffel frische oder getrocknete Blätter mit einem Liter kochendem Wasser aufgegossen und mindestens drei Minuten ziehen gelassen. Der Tee hat einen mild süßlichen lakritzähnlichen Geschmack. Die Blätter können auch in einem Salat zubereitet werden oder pur gegessen werden.
Die winterharte Unsterblichkeitspflanze kann sowohl als Zimmerpflanze gepflegt als auch ins Freiland gepflanzt werden. Im Freien sterben die oberirdischen Pflanzenteile im Winter ab, im Frühjar treibt die Unsterblichkeitspflanze dann neu aus. In der Wohnung wächst die Pflanze das ganze Jahr über.