Das Tigergras (Centella asiatica) ist auch unter dem Namen “Gotu Kola” bekannt und gehört zur Pflanzenfamilie der Doldenblütler. Ihr wird eine verjüngende Wirkung auf die Gehirnzellen nachgesagt, weshalb sie auch oft als “Pflanze der Langlebigkeit” bezeichnet wird.
Standort und Pflege: Das Tigergras liebt einen humosen Gartenboden, vor allem an halbschattigen bis schattigen Standorten. Halten Sie die Pflanzen immer feucht, da sie sehr empfindlich auf Trockenheit reagieren. An seinem natürlichen Standort wächst das Tigergras in feuchten, schattigen Niederungen und an geschützten Wegrändern. Es ist eine kleine, kriechende, in Töpfen auch manchmal meterlang herunterwachsende tropische Pflanze, die in der traditionellen, indischen Medizin (Ayurveda) seit Jahrtausenden für ihre Heilwirkungen geschätzt wird. Die Elefanten Indiens grasen in den Wäldern unter anderem dieses Kraut. Man sagt, ihr hervorragendes Gedächtnis bekämen sie vom Tigergras.
Heilwirkung: Der regelmäßige Verzehr von 1-2 Blättern täglich an Salat oder als Tee (der Geschmack ist angenehm aromatisch) soll verjüngend und anregend auf die Gehirnzellen wirken. Es wird auch als mildes Mittel gegen Stress eingesetzt, ist jedoch kein Beruhigungsmittel. Tigergras wirkt entgiftend, entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend und wundheilend. Außerdem stärkt es das Immunsystem.