Narzissen (Narcissus) gehören wohl zu den bekanntesten und auch beliebtesten Frühlingsblühern. Kein Wunder, denn es gibt sie in vielen verschiedenen Sorten und dennoch haben sie alle zwei Dinge gemeinsam: Sie sind wunderschön und, besonders wichtig, äußerst pflegeleicht. Sie können jahrelang am selben Platz im Boden belassen und müssen nicht umgesetzt werden, um ihre Blühfreudigkeit zu erhalten. Einmal in den Boden gesteckt erfreuen sie uns jedes Jahr aufs Neue mit ihren herrlichen gelben, gelborangen, weißen oder auch mehrfarbigen Blüten. Je nach Sorte blühen sie von März bis Mai und werden von 10-40 cm hoch.

Standort & Pflege: Narzissen sind sonnenhungrig, vertragen aber auch leichten Schatten. Auch wenn sie keine großen Anforderungen an den Boden stellen, sollte er doch durchlässig sein. Trockenheit vertragen sie nicht gut, Staunässe ebensowenig. Die beste Pflanzzeit ist von September bis Ende Oktober. Die Pflanztiefe beträgt 10-15 cm, je nach Sorte. Narzissen sollte man nie einzeln pflanzen, sondern stets in Gruppen von mindestens 5 Stück. Nach ca. sechs Jahren empfiehlt es sich, die Pflanzen im Sommer zu teilen und umzusetzen, nachdem die Blätter welk geworden sind und entfernt wurden.

Düngung: Gedüngt wird mit organischen Düngern vor der Pflanzung und im Februar/März, wenn die Narzissen die ersten Knospen zeigen.