Die Maibeere (Lonicera kamtschatica) stammt ursprünglich aus dem Gebiet um die russisch-chinesische Grenze. Sie wird deshalb auch Kamtschatkabeere, Sibirische Honigbeere oder Sibirische Blaubeere genannt.

Dieser Beerenstrauch wird ca. 1 bis 1,5 Meter hoch und ist außerordendlich frosthart, die Blüten vertragen Temperaturen von bis zu minus 8 Grad, die Frosthärte des Holzes reicht sogar bis minus 45 Grad. Ein kalter deutscher März ist für diese Sträucher also kein Problem.

Als Standort für die Maibeere eignen sich alle nährstoffreichen Böden. Ein Moorbeet ist nicht erforderlich. Der Boden braucht auch keinen bestimmten pH-Wert, die Maibeere kann also im Prinzip in jedem Garten angepflanzt werden. Man sollte mindestens zwei Sträucher nebeneinander Pflanzen, damit sie sich gegenseitig befruchten können. Wichtig ist auch, dass die Wurzelballen, wenn sie die Rundung des Pflanzentopfes angenommen haben, vor dem Einpflanzen vorsichtig auseinander gezupft werden. Der Pflanzabstand zwischen den einzelnen Pflanzen beträgt ca. 1 Meter.

Wie der Name schon sagt, kann die Maibeere ab Mai geerntet werden. Maibeeren schmecken wie Heidelbeeren und haben einen hohen Vitamin B und C Gehalt. Man kann sie frisch gepflückt verzehren oder aber auch zu Saft bzw. Marmelade weiterverarbeiten.