Die Litschi kommt ursprünglich aus Südchina. Sie ist bereits vor 3000 Jahren im alten China kultiviert worden. Litschis sind unter guten Bedingungen bis zu 8 m Höhe erreichende, hübsche aber langsam wachsende Bäume mit einem grauen Stamm. Die Blätter sind ledrig und relativ dick. Neue Blätter sind zuerst rötlich und ändern erst mit der Zeit ihre Farbe nach Sattgrün. Die kleinen, gelbgrünen Blüten bilden lange, oft nach oben stehende, dekorative Rispen.

Standort & Pflege: Die Litschi braucht einen tiefgründigen, humosen Boden mit guter Wasserversorgung. Der Wasserbedarf ist eher gering. Das Wasser darf nicht zu kalkhaltig sein, da sonst die Pflanze auf Dauer eingeht. Litschis sollten ganzjährig möglichst vollsonnig und windgeschützt stehen. Jungpflanzen sollten langsam an die pralle Mittagssonne gewöhnt werden; dies trifft auch auf ältere Pflanzen nach der Überwinterung zu. Achten Sie auf welkende Triebspitzen: Bei Jungpflanzen trocknen sie bei zu rascher Platzierung in der prallen Mittagssonne leicht ein.

Ernte: Der Baum fruchtet ab dem 6. Lebensjahr. Pro Baum können jährlich 100-120 kg Früchte geerntet werden. Reif sind Litschis nicht unbedingt dann, wenn sie möglichst rot sind, sondern wenn die ansonsten rote, rostfarbene oder gelbrote Frucht keinen grünen Schimmer in der Nähe des Stiels zeigt. Die Reife spiegelt sich auch im Geschmack wider: Sie verhält sich proportional zur Süße.

Düngung: Litschis sollten nur schwach gedüngt werden, weil sie nur sehr langsam wachsen und daher nur wenige Nährstoffe verbrauchen.

Überwinterung: Die Überwinterung von jungen Pflanzen erfolgt bei Raumtemperatur. Ältere Pflanzen bevorzugen hingegen eine kühle aber frostfreie (bei minimal 6-8° C) Überwinterung