Eine Gartenhecke ist eine sehr schöne Art, Teile des Gartens abzugrenzen oder sie als Grundstücksbegrenzung zu nutzen. Hecken sind leicht anzulegen und zu pflegen, was einer der Gründe ist, warum sie immer öfter, anstatt des altbekannten Gartenzauns, eingesetzt werden.
Als Alternative zu immergrünen Gehölzhecken kann man sich auch über eine blühende Hecke Gedanken machen. Im Frühjahr und Sommer erfreuet man sich an den Blüten und ihren Duft, im Herbst an den meist leuchtenden Farben der Blätter und im Winter gewährt auch diese Hecke Unterschlupf für Vögel und andere Kleintiere. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge werden von blühenden Hecken angelockt. Sie sind pflegeleicht, denn sie müssen nicht jedes Jahr geschnitten werden.

Pflanzen einer Gartenhecke

Schnitt einer Gartenhecke

Heckenpflanzen erhalten Ihre Form durch regelmäßiges Schneiden im Herbst oder März/April. Junge immergrüne Heckenpflanzen sollten in den ersten beiden Standjahren mehrmals geschnitten werden, damit sie eine dichte Form bekommen. In den späteren Standjahren hängt die Schnitthäufigkeit vom Wachstum der neuen Triebe ab. Sind diese 12 bis 15 Zentimeter lang, kürzt man sie bis auf etwa 5 Zentimeter. So wächst die Hecke dicht heran, bis sie die gewünschte Höhe erreicht.
Bei einer Formhecke wird meistens nach der Form des unteren Teils eines Kegels geschnitten. So bekommen alle Blätter der Hecke genug Licht ab. Manchmal wird auch in Kastenform geschnitten, doch hier besteht die Gefahr, dass die Hecke nach einiger Zeit unten kahle Stellen erhält.
Die freiwachsende Hecke ist sehr beliebt unter Gartenfreunden, da sie nicht regelmäßig geschnitten werden muss, sondern erst, wenn es wirklich nötig ist. Zum Beispiel bei zu langen Ästen oder kahlen Stellen.