Die Früchte der Dreilappige Papau (Asimina triloba) zeichnen sich durch eine einzigartige, tropische Aroma-Mischung aus Banane, Ananas, Mango und Vanille, durch einen hohen Nährwert und viel Vitamin A und C aus. Die Dreilappige Papau, auch Pawpaw genannt, ist nicht nur eine interessante Frucht. Die dekorativen Blüten und die großen Blätter, die sich im Herbst gelb verfärben, machen diese Rarität auch zu einem attraktiven Ziergehölz. Die Bäume wachsen schön pyramidenförmig und werden 3-4 Meter hoch.

Standort: Die Papau weist eine Temperatur-Toleranz von -25° C bis über 35° C auf und gedeiht somit in unseren Breiten überall da, wo sich Pfirsiche und Aprikosen wohlfühlen. Sie liebt einen sonnigen Standort mit einem nährstoffreichen und feuchten, aber wasserdurchlässigen Boden.

Ernte: Die Erntezeit beginnt im Oktober, wenn die Früchte weich und gelb werden. Die 7-9 cm langen Früchte haben einen Durchmesser von 3-5 cm. Das Fruchtfleisch ist gelb, weich und cremig. Man halbiert die Früchte, entnimmt die Kerne und löffelt das weiche Fruchtfleisch aus. Die dünne Schale wird nicht mitgegessen.

Pflege: Die Pflanze ist resistent gegenüber Schädlingen und Krankheiten, Pflanzenschutz ist also nicht notwendig. Ein Auslichten der Krone begünstigt die ständige Erneuerung des Fruchtholzes.

Verwendung: Die Früchte eignen sich vorzüglich zum Frischkonsum, aber auch für die Herstellung von Kuchen, Marmelade und alkoholischen Getränken.

Heilwirkung:Blätter und Zweige enthalten insektizid wirkende Substanzen, die Acetogenine, mit der höchsten Konzentration in jungen, dünnen Zweigen. Auf dieser Basis wurden zum Beispiel Shampoos gegen Kopfläuse hergestellt.

Auch eine Anwendung in der Krebsbekämpfung wurde untersucht, dabei sollen die Wirkstoffe in den Energiestoffwechsel der Zellen eingreifen und die Entgiftungsmechanismen von Chemotherapie-resistenten Krebszellen behindern.