Dieser Nasch-Hit aus Amerika ist besonders wertvoll für Ihre Gesundheit! Ab September können Sie die ca. 2 cm großen, vitaminreichen Beeren an den immergrünen, selbstfruchtenden Cranberry-Pflanzen ernten. Die roten Früchte schmecken fruchtig-herb, ähnlich wie Preiselbeeren und sind delikat in Joghurt, Quark, Desserts, als Kuchenbelag, in Mix-Getränken, als Saft und in Salaten, aber auch als Kompott oder Marmelade. Ihre natürlichen Konservierungsstoffe machen es möglich, dass man sie im Kühlschrank über Monate aufbewahren kann. Sie eignen sich auch sehr gut zum Einfrieren. Getrocknet sind sie ähnlich wie Rosinen eine süße, gesunde Zwischenmahlzeit.

Standort & Pflege: Cranberries bevorzugen einen feuchten, humosen Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Sie decken den Boden mit vielen, bis zu 1 m langen, kriechenden Trieben ab. Man rechnet ca. 6 Pflanzen je qm. Die Wuchshöhe beträgt etwa 20 cm. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, nur wenn Sie überlange Triebe einkürzen möchten. Die Cranberries sind sehr frostfest und mögen auch im Winter eine gleichmäßige Feuchtigkeit.

Wasser: Der Boden sollte ständig feucht gehalten werden, da die Pflanzen keine in die Tiefe gehenden Wurzeln besitzen. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch hält die Feuchtigkeit im Boden und ist deshalb sehr zu empfehlen.

Düngung: Hin und wieder mit Heidelbeer-Spezialdünger düngen.

Gesundheitlicher Wert: Cranberries enthalten Anthocyanin. Dieser Stoff gehört zu den Antioxidantien, d.h. sie schwächen die Wirkung freier Radikale ab, wirken Zellschäden entgegen und können so helfen, Herz- und Kreislauferkrankungen, sowie Schlaganfall vorzubeugen. Cranberries können ebenso helfen, den Spiegel an gutem HDL-Cholesterin zu erhöhen und bieten somit einen weiteren Herzschutzfaktor. Außerdem wurde jüngst eine krebshemmende Wirkung entdeckt. Das in Cranberries enthaltene Kalium, Natrium, Phosphor und Vitamin C hat eine antioxidative Wirkung, d.h. das Immunsystem wird gestärkt und die Zellalterung gebremst.