Bambusse sind ungewöhnlich faszinierende Pflanzen, die sich trotz ihrer exotischen Herkunft auch in unseren mitteleuropäischen Gärten sehr wohl fühlen. Der Bambus ist immergrün und er verändert sein Aussehen im Laufe der Jahreszeiten kaum. Er gehört zur Gattung der Gräser und bietet ein breites Spektrum an Sorten mit unterschiedlichen Wuchshöhen. Das macht ihn sehr vielseitig für die Verwendung im Garten, als attraktiver Bodendecker, als Hecke oder statt einem Baum.
Standort & Pflege: Ein sonniger bis halbschattiger, warmer Ort, wo der Wind nicht allzu stark ist, ist ideal für die Bambuspflanze. Bambuspflanzen sind durstig und möchten regelmäßig gegossen werden, auch im Winter. Vermeiden Sie jedoch Staunässe.
Pflanzung: Graben Sie ein Pflanzloch von etwa 50 cm Tiefe und vermischen Sie den Erdaushub am besten mit etwas Dünger. Füllen Sie das Pflanzloch fast wieder komplett mit diesem “Gemisch” auf (somit versorgen Sie von vornherein Ihren Bambus für lange Zeit mit zusätzlichen Nährstoffen). Den Wurzelballen der Pflanze graben Sie dabei so ein, dass der obere Rand mit dem Rand des Pflanzlochs abschließt. Dann treten Sie das Pflanzloch leicht mit dem Fuß fest. Danach können Sie mit Erde noch eine Art “Palisade” bilden, was das Gießen erleichtert.
Bei der Kübel-Pflanzung achten Sie bitte darauf, dass der Kübel mindestens einen Durchmesser von 50-80 cm hat, um ein Austrocknen zu verhindern.
Tipp: Bambus ist im Laufe der Jahre ausläufertreibend! Deshalb sollte am besten bereits bei der Pflanzung eine 70 cm tiefe Anti-Wurzelbarriere an den Seiten des Pflanzlochs ausgelegt und mit eingegraben werden, damit sich die Pflanze nicht ungewollt ausbreitet!